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Seit August 2016 stehe ich - neben weiteren Stadtführern - für Führungen durch die Altstadt von Aichach zur Verfügung. Buchungen und weitere Informationen im Info-Büro der Stadt Aichach unter Telefon 08251 / 902-0.

Kostenlose Führungen

Die Stadt bietet an jedem zweiten Sonntag im Monat eine Führung durch die Altstadt von Aichach an, die für alle Teilnehmer kostenlos ist. Treffpunkt ist jeweils um 14.00 Uhr am Wittelsbacher Museum (Unteres Tor). Folgende Führungen werden von mir durchgeführt:

Sonntag, den 13. Januar 2019

Sonntag, den 10. März 2019

Rundgang durch die Altstadt

Köglturm

Kögl-Turm

Der Turm der ehemaligen Stadtbefestigung hat seinen Namen von dem Sattler Kögl, der den Turm im 19. Jahrhundert gekauft hat. Er wurde 1997 durch die Stadt aufwendig saniert. Zwei Zinnfiguren-Dioramen zeigen Szenen aus dem Dreißigjährigen Krieg. Außerdem finden hier regelmäßig Kunstausstellungen statt.

Unteres Tor

Unteres Tor

Nach der weitgehenden Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1634, wurde das Untere Tor 1646 wieder im gotischen Stil aufgebaut. Heute ist dort das 'Wittelsbacher Museum' untergebracht, unter anderem mit Exponaten der Ausgrabungen von Oberwittelsbach, einem ca. 3 km entfernten Ortsteil von Aichach, wo die Stammburg der Wittelsbacher stand. Die Burg wurde nach dem Königsmord zu Bamberg 1208 zerstört.

Maibaum

Altes Rathaus

Das Rathaus wurde 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg zerstört und 1705 an der gleichen Stelle im Barockstil wieder aufgebaut. Im Obergeschoss waren die Amtsräume des Magistrats und des Bürgermeisters untergebracht. Die Schrannenhalle und die Stadtwaage waren im Erdgeschoss.
Verschiedene einheimische Künstler haben abstrakte Themen als metallene Bildmotive für den Maibaum gestaltet. Seit 2012 ist auch der Ständer des Maibaums ganz aus Metall.

Auerturm

Auerturm

Dieser Turm, der mit seinen gotischen Zinnen alle Zerstörungen und Brände Aichachs überstanden hat, wurde 1806 von dem Färber Auer gekauft und heißt seitdem Auerturm. Der ehemalige Stadtgraben wurde aufgefüllt und wird heute als Garten genutzt. Auch an anderen Stellen ist der ehemalige Graben als Grünbereich erhalten geblieben.

Botengasse

Botengasse

Nachdem die Stadt 1634 im Dreißigjährigen Krieg fast vollständig zerstört und entvölkert wurde, kamen in den Folgejahren viele Neubürger, kauften sich eine Brandstatt und errichteten ein neues Gebäude darauf. Da die alten Grundstücksgrenzen nicht verändert wurden, blieb der mittelalterliche Grundriss der Gebäude und der Straßen in der Altstadt von Aichach weitgehend erhalten.

Stadtpfarrkirche

Stadtpfarrkirche

Die heutige Kirche geht auf einen Umbau um 1503 zurück, der noch als spätgotisch bezeichnet werden kann. Die hohen Chorfenster und das Kreuzrippengewölbe sind sehenswert. Der prächtige Hochaltar aus dem Rokoko (1769-1771) zeigt die Himmelfahrt Mariens von dem Maler Ignaz Baldauf, der aus dem Landkreis stammte. Der Kirchturm gehört der Stadt, da er vom Stadttürmer für die Feuerwache genutzt wurde.

Schlossplatz

Schlossplatz

Südlich der Stadtpfarrkirche bis zur Stadtmauer war der herzogliche Bezirk. Hier hatten der herzogliche Pfleger und der Landrichter ihren Sitz. Das Schloss, wahrscheinlich im 14. Jahrhundert erbaut, war ein wichtiger Stützpunkt von Herzog Ludwig im Bart. Es wurde im Spanischen Erbfolgekrieg 1704 niedergebrannt und nicht mehr aufgebaut. 1724 wurde ein neues Pflegamtsgebäude errichtet. Die ehemaligen Funktionen in diesem Stadtbereich haben zum Teil bis heute überdauert: als Amtsgericht und Landratsamt.

Oberes Tor

Oberes Tor

Wie das Untere Tor wurde auch das Obere Tor im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden weitgehend zerstört. Die Inschrift mit der Kanonenkugel erinnert an diese Zeit. Der Torturm wurde 1697 mit einem Oktogon im barocken Stil wieder aufgebaut. Hier hatte der Stadttürmer seine Wohnung. Der letzte Türmer starb im November 1907.

Heilig-Geist-Spital

Heilig-Geist-Spital

Das Spital wurde 1354 durch den Aichacher Bürger Konrad der Werder und seiner Frau Elisabeth gestiftet. Die Stiftung hat alle Zeiten bis auf den heutigen Tag überstanden und unterhält jetzt ein modernes Altersheim mit 75 Betten. An der Außenfassade der Kirche ist ein Wappenstein von Herzog Ludwig angebracht. Nach der Inschrift ließ er 1418 Tore und Stadtmauer verstärken und legte einen zweiten, äußeren Graben um die Stadt an. Die zweischiffige Kirche könnte in der Zeit von Herzog Ludwig im Bart um 1418 erbaut worden sein, und vielleicht hat er dazu auch Geld gegeben. Er ist aber nicht der Stifter des Spitals, wie auf dem Fresko steht, das im Inneren der Kirche zu sehen ist.

Neues Rathaus

Tandlmarkt

Der Bereich rund um den Tandlmarkt hat seinen mittelalterlichen Charakter vollständig verloren. 1967 zur Schaffung innerstädtischer Parkplätze großräumig aufgerissen, entschloss man sich 1984 zum Bau einer öffentlichen Tiefgarage, so dass die Lücke in den Folgejahren teilweise wieder geschlossen werden konnte, mit einer modernen Blockbebauung für Wohn- und Geschäftszwecke. Auch das Verwaltungsgebäude der Stadt wurde in diesem Zusammenhang errichtet.

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